Hormoncoaching

Hormoncoaching – wie es funktioniert und wann es dir hilft

23. Juni 2020

Gestatten: ich bin Katrin – dein Hormoncoach.

Viele von euch kennen mich ja schon aus der sportlichen Ecke. Aber wusstest du auch, dass ich Hormoncoaching mache?

Wie? Hormoncoaching? Was ist das denn? Und, kann man Hormone coachen?

Na klar!

Mit dem Thema Hormone hast du dich wahrscheinlich schon etwas beschäftig, wenn du meinen Newsletter abonniert hast. Falls nicht – mach’ das doch mal 😉

Der Begriff Coaching ist dir bestimmt schon untergekommen. Möglicherweise warst du schon mal bei einem Personal Trainer im Fitnessstudio, der dich in Sachen Fitness unterstützt hat. Oder du hast schon mal ein Karriere- oder Führungscoaching in Anspruch genommen. Bei Beiden ging es immer um Unterstützung bei einem gewissen Problem oder Hilfe zur Erreichung eines Zieles.

Wie kann dich ein Hormoncoaching unterstützen?

Das Hormoncoaching gibt dir zum einen die medizinisch und wissenschaftlich nachvollziehbare Erklärung deiner persönlichen Hormonprobleme. Das sind oft die ganzen Fragen mit denen dich dein Frauenarzt alleine lässt. Zum anderen hilft es dir bei der Ursachenforschung deiner Probleme, auf körperlicher aber auch mentaler Ebene. Aber noch viel wichtiger: die Lösung – was kannst DU in deinem Alltag machen, um aus deinem persönlichen Hormonchaos herauszukommen.

Am besten ich erzähle dir an einem Praxisbeispiel wie genau ein Hormoncoaching aussieht. Dafür möchte ich dir Nadja vorstellen.

Nadja ist Mutter von 2 Kindern (3 und 5 Jahre) alt. Sie ist verheiratet und arbeitet 2x pro Woche als Ergotherapeutin in einer kleinen Praxis. Sie macht 1-2 Mal pro Woche Nordic Walking und hat ansonsten recht wenig Zeit für sich, da sie den größten Teil der Zeit mit ihren beiden Kindern alleine ist.

Nicht alles läuft rund in Nadjas Körper

Seit der Geburt ihres zweiten Kindes vor 3 Jahren hat sie das Gefühl ständig schlapp und müde zu sein. Sie hat kaum Energie um ihren Alltag zu bewältigen, schläft schlecht und nimmt zu obwohl sie sehr auf ihr Essen achtet. Ihre Stimmung hat sich auch verändert, sie macht sich viele Gedanken, kämpft mit Sorgen und Ängsten und fühlt sich oft weinerlich. Vor allem in den 2 Wochen vor der Periode. Immer wieder wird sie von Migräneattacken geplant. Auch ihr Zyklus hat sich in den letzten 1,5 Jahren verändert. Die Periode kommt oft unregelmäßig, ist stark und mit Schmerzen verbunden.

Irgendwann kam ihr der Gedanke: „Mensch, die Beschwerden habe ich ja tatsächlich jeden Monat. Könnte das eventuell etwas mit meinen Hormonen zu tun haben?“ Sie begann zu recherchieren was man denn vor allem gegen die Stimmungsschwankungen tun könnte. Und Stück für Stück wurde ihr klar, dass sie tatsächlich mit hormonellen Beschwerden zu kämpfen hat.

 

Wenn du testen willst, ob du auch mit hormonellen Beschwerden zu kämpfen hast, mache doch mal meinen kostenlosen Hormonselbsttest.

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Bei ihren Suchaktionen im Internet fand Nadja irgendwann meine Homepage und erkannte: hier gibt es jemand, der ihr Klarheit bei ihren Hormonprobleme verschafft und ihr aus dem Hormonchaos heraushilft.

Nadja rief mich an um zu erfahren, ob so ein Hormoncoaching denn das Richtig für sie ist. Nach einer kurzen Schilderung ihrer Beschwerden und einem konkreten Nachfragen meinerseits, konnte ich ihre Vermutung bestätigen, dass ihre Hormone im Ungleichgewicht sind. Ich vermutete einen Progesteronmangel und eine Östrogendominanz sowie ein Ungleichgewicht der Schilddrüse. Und beschrieb ihr kurz den Zusammenhang zu ihren Beschwerden. Dabei erzählte sie auch, dass sich schon Rat bei ihrem Hausarzt und Gynäkologe gesucht hatte. Sich dort aber nicht gut beraten und betreut gefühlt hatte und nach Alternativen suchte. Ich erläuterte ihr meine Arbeit im Hormoncoaching und Nadja entschied sich, mit mir eine Hormonberatung durchzuführen.

 

Ein Fragebogen bringt tiefe Einblicke

 

Schritt 1: Informationssammlung

Nadjas erste Aufgabe bestand darin, den von mir zugeschickten Fragebogen auszufüllen. Das hilft ihr wie mir eine gute Übersicht über ihr Beschwerdebild zu bekommen. Mit Hilfe des Fragebogens konnte ich erkennen, dass bei ihr zusätzlich eine Nebennierenschwäche besteht. Welcher ich dann im ersten Gespräch auf den Grund gehen konnte. Nadja hatte nämlich vergessen zu erwähnen, dass sie seit einem halben Jahr noch zusätzlich auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb aushilft.

 

Schritt 2: Beratung und Auswertung der Informationen

In unserem Gespräch erläuterte ich Nadja die Zusammenhänge ihrer Symptome und ihrem Hormonsystem und erklärte auch was die Ursachen für ihre Beschwerden und das Hormonungleichgewicht sind. Mit den gesammelten Informationen aus den Fragebogen und dem ersten Gespräch entschieden wir uns gemeinsam für einen Speicheltest (ein Test ist unverbindlich), der die Hormonwerte von Cortisol, Estradiol, Estriol und Progesteron auswerten sollte. Schon vor unserem Termin hatte ich Nadja gebeten, beim Hausarzt die Blutwerte für die Schilddrüse abnehmen zu lassen. Denn auch die Schilddrüse spielt eine wichtige Rolle in deinem Hormonsystem.

 

Schritt 3: Das kannst du tun!

Anhand der Ergebnisse der Fragebogen erhielt Nadja ihren ersten Empfehlungsplan mit der passenden Ernährung und entsprechenden Nährstoffen, welche das hormonelle Durcheinander wieder ins Gleichgewicht bringen sollten. Die Empfehlungen waren erst einmal kleine Schritte, die gut in den Alltag zu integrieren waren. Das Ergebnis des Speicheltest 2 Wochen später hat meine Vermutung über einen Progesteronmangel, die Östrogendominanz und zu niedrige Cortisolwerte bestätigt. Auch hier erhielt Nadja einen auf sie individuell abgestimmten Empfehlungsplan.

In ihrem Fall haben wir uns zuerst auf die Nebenniere konzentriert. Mit dem Ziel ihr Energielevel wieder anzuheben um die weiteren Schritte entspannt angehen zu können. Das nächste Gespräch führten wir nach 4 Wochen. Am Anfang war Nadja etwas enttäuscht, da sich ihrer Ansicht nach mehr hätte verändern müssen. Doch als ich sie nach ihrem Energielevel und der Stimmung fragte, erkannte sie wie sehr sich ihre Beschwerden schon verbessert hatten. Und erfreulicherweise ging ihr Gewicht auch schon etwas nach unten.

 

Schritt 4: Langfristige Unterstützung

Nadja hatte zwischen unseren Terminen immer wieder auf Fragen, die sie mir per E-Mail stellte. Häufig sind es Fragen zu den einzelnen Nahrungsmitteln, der Zubereitung der Mahlzeiten und Schwierigkeiten die sich im Alltag zeigten. Manchmal sind die Dosierungsempfehlungen auch nicht ganz klar.

Unser regelmäßiger Austausch über persönliche Gesprächstermine und Emails wird von meinen Kundinnen sehr geschätzt. Die Wochen zwischen unseren persönlichen Terminen geben meinen Kundinnen und vor allem auch ihrem Körper genügend Zeit ihren Hormonstoffwechsel sanft und ohne Druck zu regulieren. Durch den Kontakt per E-Mail erfahren sie, dass jemand für sie da ist und sie unterstützt auch wenn die Motivation manchmal etwas nachlässt und der Frust für kurze Zeit die Oberhand gewinnt.

Nadja habe ich insgesamt über 9 Monate hinweg begleiten und unterstützen dürfen. In dieser Zeit haben wir immer wieder den Empfehlungsplan ihren Symptomen und Beschwerden angepasst. Im letzten Gespräch berichtete Nadja stolz, viel mehr Energie für den ganzen Tag zu haben und es auch schafft sich mehr um ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Die Ängste und Sorgen waren nur noch selten ein Thema. Die Migräne zeigte sich nur noch ab und zu bei Wetterumschwung und Menstruationsbeschwerden waren nicht mehr vorhanden.

Durch unsere Zusammenarbeit konnte Nadja sich und vor allem ihren Körper nochmal ganz anders kennenlernen und weiß sich jetzt sehr gut selbst zu helfen, wenn sie merkt, dass ihr Hormonhaushalt wieder ins Ungleichgewicht kommt.

Wenn auch du nicht mehr alleine kämpfen möchtest und dein Hormonungleichgewicht effektiv und vor allem langfristig im Gleichgewicht halten willst, dann ist das Hormoncoaching genau das Richtige für dich. Um herauszufinden, ob eine Hormonberatung für dich sinnvoll ist, rufe mich gerne an oder schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich an.